Friendship with Ghana e.V. heißt der gemeinnützige Verein, der am 12.08.2014 in Bispingen gegründet wurde. Das Schicksal einer jungen ghanaischen Frau, die bei der Geburt des dritten Kindes starb, machte nachdenklich und betroffen.
Dzifa hatte die Familie als Alleinverdienerin durch Näharbeiten über Wasser gehalten, nun war die Not groß. Alle Kinder konnten zwar bei der Großmutter wohnen, aber woher das Schulgeld nehmen, wie die Studiengebühren für den ältesten Sohn Christopher bezahlen?
Es fanden sich in Bispingen einige Menschen, die, freundschaftlich verbunden mit der Familie, durch privat aufgebrachte Mittel halfen. So hat Christopher 2015 sein Studium abschließen können.

Aber dieser Fall ist kein Einzelschicksal. Viele Kinder in Ghana gehen nicht zur Schule, weil die Familien das Geld dafür nicht aufbringen können.

Das Schulgeld für ein Jahr liegt bei sehr einfach ausgestatteten Schulen zwischen 120 und 150 Euro, je nach Schulstufe. Dazu kommen noch die Kosten für Bücher, Schuluniform, Transport und Schulspeisung, je nach Schulstufe und Alter der Kinder.

Bei einem Monatsgehalt von ca. 90 Euro für einfache Jobs, z.B. als Kellnerin, Straßenarbeiter, Koch,ist dieses Schulgeld für die Familien kaum zu bezahlen. Hinzu kommt, dass die Lebenskosten steigen, ein Brot z.B. kostet ca. 2 Euro.

Jobs sind schwer zu bekommen, die Arbeitslosigkeit ist groß. Arbeitslosengeld oder Krankengeld, wie bei uns, gibt es nicht. Da ist die Not schnell groß bei Krankheit oder Verlust des Arbeitsplatzes.


Schnell wurde klar, dass mehr Mittel benötigt werden, um weiteren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Dieses führte dann 2014 zur Vereinsgründungvon Friendship with Ghana e.V., um alles auf eine sichere rechtliche Basis zu stellen.


Das gespendete Geld wird stets vollständig und zur Gänze weitergeleitet, es entstehen keine Verwaltungskosten. Der Geldtransfer erfolgt durch Western Union, Jacob Tetteh bezahlt das Schulgeld direkt bei den Schulen und schickt uns die Belege.

Dies geschieht alles ehrenamtlich die Gemeinnützigkeit des Vereins ist anerkannt.

Bildung ist das Tor zur Welt, nur durch Bildung kann sich die Welt positiv verändern und Chancengleichheit für Kinder erreicht werden.

Und sicherlich ist es bei guter Schulbildung leichter, in Ghana eine Arbeit zu finden und das Land nicht aus Not verlassen zu müssen!


Schon kleine Beträge können hilfreich sein, Spendenquittungen werden ausgestellt, s. Spendenmodus.

 

 

 

Mit der dramatischen Geburt von Isabella im März 2011 fing alles an: